Hemostat für Pathologien
Schnellschnitt-Logistik, Probenintegrität, fristgerechte Eingangsbestätigung. Hemostat dokumentiert die Probenkette vom Operationssaal bis zur histologischen Aufarbeitung – ISO-15189-konform.
Probentransport in der Pathologie ist Audit-relevant
Pathologien stehen unter doppeltem Doku-Druck: Sie selbst sind nach DIN EN ISO 15189 akkreditiert, und ihre einsendenden Stellen (Klinik, MVZ, Praxis) müssen ihrerseits dokumentieren, dass die Probe korrekt entnommen, gekennzeichnet und übergeben wurde.
Die Schnittstelle zwischen Einsender und Pathologie ist klassisch unterdokumentiert. Wer hat die Probe wann entnommen, wann fixiert, wann übergeben? Wer hat sie wann angenommen? In den meisten Fällen: ein handschriftlicher Begleitschein, eine Lieferanten-Tüte, ein Stempel beim Eingang.
Schnellschnitt: kritischste Logistik
Beim Schnellschnitt zählt jede Minute. Der Patient liegt im OP, der Operateur wartet auf das Ergebnis, das die weitere OP-Strategie bestimmt. Die Probe muss innerhalb weniger Minuten von OP-Saal zur Pathologie und das Ergebnis zurück.
Heute typisch: ein Krankenhaus-Mitarbeiter trägt die Probe persönlich zur Pathologie, ein Anruf bestätigt den Eingang, das Ergebnis kommt per Telefon zurück. Audit-spurensicher ist das nicht.
Wie Hemostat den Workflow ablöst
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OP / Funktionsbereich legt Probenauftrag an
Direkt im OP über Tablet oder Stations-Computer. Probentyp, Patientenkennung (verschlüsselt / pseudonymisiert), Anforderung (Schnellschnitt, Histologie regulär, Zytologie). Fixierungs-Zeitpunkt wird automatisch erfasst.
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Kurier oder Mitarbeiter scannt Siegel
Probe wird in einen vorab nummerierten Versandbehälter mit Einmal-Siegel gegeben. Scan beim Verlassen des OP-Bereichs erzeugt Übergabe-Ereignis.
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Übergabe an der Pathologie-Annahme
QR-Scan an der Annahmestelle. Empfangsperson prüft Siegel-Status und bestätigt. Auftraggebende Person wird automatisch informiert – auch der OP-Saal sieht den Eingang.
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Schnellschnitt-Ergebnis zurück
Befundeingang im OP wird ebenfalls als Ereignis protokolliert (auf Wunsch). Damit ist die gesamte Schnellschnitt-Schleife nachvollziehbar dokumentiert – inklusive Fristen.
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Audit-Export pro Probentyp und Einsender
Auswertung nach Probenkategorie, Einsender, Eingangszeit, Fixierungsdauer. Strukturierte Vorlage für DAkkS- und ISO-15189-Audit.
Regulatorischer Bezug
- DIN EN ISO 15189: Anforderungen an Qualität und Kompetenz medizinischer Laboratorien (in Pathologien teilweise relevant, vollumfänglich in pathologischen Laboren mit Akkreditierung).
- DKG-Zertifizierungen: die einsendenden Onkologischen Zentren prüfen, dass ihre Pathologie-Schnittstelle dokumentiert ist.
- GDP-Richtlinien: bei Versand pathologisch relevanter Reagenzien und Medikamente.
Für die Pathologie-Leitung
Hemostat liefert Ihnen:
- Strukturierten Probeneingang ohne handschriftliche Begleitscheine
- Eindeutige Probenidentifikation – keine Verwechslungsrisiken aus unleserlichen Etiketten
- Quantitative Auswertung der Eingangs-Performance (z. B. Schnellschnitt-Median-Zeit)
- Doku-Daten für Akkreditierungsaudit ohne manuelle Nacharbeit
- Belegfähige Fristen-Einhaltung gegenüber Einsendern
Für einsendende Kliniken
Auch wenn Sie selbst keine Pathologie betreiben: Wenn Sie Proben einsenden, sind Sie Teil der Beweiskette. Hemostat dokumentiert Ihren Anteil – Entnahme-Zeitpunkt, Fixierung, Übergabe – und macht ihn auditfest. Ohne dass die Pathologie ihrerseits Hemostat einsetzen muss.
Pilot-Vorschlag für Pathologien
Ein klar abgegrenzter Einsender-Strang, beispielsweise:
- Eine OP-Abteilung der einsendenden Klinik (Schnellschnitt-Strecke)
- Eine MVZ-Praxis-Gruppe (Routine-Histologie)
- Ein einsendendes Krankenhaus mit hohem Probenaufkommen
3–5 beteiligte Personen, 60 Tage Laufzeit. Pilot anfragen →
Häufige Fragen
Häufige Fragen
- Verarbeitet Hemostat Patientendaten?
- Nein. Hemostat speichert nur Transport-Metadaten und eine Probenkennung. Die Verbindung zur Patientenidentität liegt im einsendenden System (KIS / LIS) – Hemostat sieht sie nicht.
- Ersetzt Hemostat unser LIS?
- Nein. Hemostat dokumentiert ausschließlich den Transport- und Übergabe-Prozess. Die histologische Befundung, Probenarchivierung und Befundkommunikation bleibt im LIS.
- Was ist mit Bioprobenbanken und Forschungsproben?
- Bioprobenbanken haben eigene Compliance-Anforderungen (TMF-Leitfäden, Ethikvotum). Hemostat kann den Transport-Layer dafür liefern; die spezifische Forschungs-Doku bleibt im jeweiligen Banking-System.
- Wie wird die Probenidentität sicher übermittelt?
- Hemostat arbeitet mit pseudonymisierten Probenkennungen (z. B. Auftrags-IDs aus dem KIS). Patientennamen werden auf der Hemostat-Seite nicht erfasst.