Hemostat für Krankenhäuser
Probentransport, OP-Sieb-Logistik, Apotheken-Belieferung, Pathologie-Eingang. Hemostat liefert die durchgängige Beweiskette – auditfest gegenüber DKG-, G-BA- und KHVVG-Anforderungen.
Welche Transportbereiche im Krankenhaus auditrelevant sind
Im Krankenhaus laufen täglich hunderte interne Transporte – die meisten davon mit dokumentationspflichtigen Anforderungen, ohne dass das im Alltag immer bewusst ist:
- Apotheke → Station: Stations-Belieferung, Betäubungsmittel, kühlkettenpflichtige Medikamente
- OP → ZSVA / Labor: OP-Siebe (Sterilgut), Schnellschnitt-Proben, Gewebeproben
- Funktionsbereich → Labor: Blut-, Liquor-, Stuhl-Proben aus Endoskopie, Funktionsdiagnostik, Notaufnahme
- Station → externes Labor / Pathologie: Probentransport durch Hauspost oder Kurier
- Zentrales Lager → Funktionsbereich: Verbrauchsmaterial, Implantate, Hilfsmittel
- Inhouse-Verlegung: Verlegungs-Transport mit Pflegedokumentation
Jeder dieser Bereiche kann bei Audits als Doku-Lücke zum Problem werden.
Wie das heute typischerweise gelöst wird
Die Realität in den meisten Häusern: Auftragsstellung per Telefon, Auftragsdokumentation per Excel-Liste oder Klemmbrett, Übergabe per Zuruf. Ein einheitlicher digitaler Workflow existiert selten.
Folge: Die einzelnen Schritte sind nicht miteinander verbunden. Wer eine Probe wann an wen übergeben hat, lässt sich nachträglich nur durch Rückfragen rekonstruieren – wenn überhaupt.
Was dabei schiefgeht
Welche Audits hier prüfen
Im Krankenhaus prüfen mehrere Audit-Stränge gleichzeitig auf den Probentransport-Nachweis:
- DKG-Zertifizierungen für Onkologische Zentren, Brust-, Pankreas-, Darmkrebs-, Prostata-, Gynäkologisches Krebszentrum, Zentren für Kinderhämatologie. Mehr →
- DGI (Infektiologie), Gefäßzentrum, Chest Pain Unit, DDG (Diabeteszentrum), Mukoviszidose-Einrichtungen, Perinatalzentren Level 1: Tier-2-Bereiche mit indirekter Doku-Anforderung.
- KHVVG 2024 (Krankenhausversorgungsverbesserungsgesetz): Leistungsgruppen mit Qualitätskriterien – ohne Nachweis kein Versorgungsauftrag, ohne Versorgungsauftrag keine Vergütung. Mehr →
- G-BA Qualitätskontrollen: jährliche Strukturerhebung und stichprobenartige Audits.
Insgesamt sind in einer mittelgroßen Klinik typischerweise 14 oder mehr Zertifizierungen und Audits direkt von der Transport-Doku berührt.
Hemostat im Klinikalltag
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Standorte und Übergabepunkte definieren
Apotheke, OP-Schleusen, Labor-Annahmen, Pathologie-Eingang, Zentrale Sterilgutversorgung. Jeder bekommt einen QR-Code.
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Auftraggeber legen Transport an
Stationsleitung, OP-Koordination, Apotheker:in. In unter einer Minute, mobil oder im Browser.
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Kurier scannt Siegel und QR
Eigener Kurierdienst, Hauspost, externer Dienstleister. Egal wer transportiert – die Beweiskette läuft.
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Empfänger bestätigt
Labor-Annahme, Pathologie, Station. Per QR-Scan und Unterschrift. Auftraggebende Person wird automatisch informiert.
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Audit-Export auf Knopfdruck
Pro Bereich, pro Zeitraum, pro Audit-Anforderung. PDF/A, sofort versendbar.
Für QM-Beauftragte
Sie verantworten die Audit-Readiness. Hemostat liefert Ihnen:
- Lückenlose digitale Chain-of-Custody mit Zeitstempel
- Revisionssichere PDF/A-Exports auf Knopfdruck
- Append-only Ereignislog – keine nachträgliche Manipulation
- Strukturierte Auswertung pro Bereich (Apotheke, OP, Labor, Pathologie)
- Einheitliche Plattform über alle Transportbereiche
- Direkter Bezug zu DKG-, KHVVG- und G-BA-Anforderungen
Bereits bei der Re-Zertifizierungsvorbereitung (typischerweise sechs Monate vor dem Audit-Termin) zeigt der Audit-Export-Vergleich zu Standard-Berichten von Auditoren, wo noch Lücken sind.
Für OP-Manager und Stationsleitungen
Sie verantworten den operativen Fluss. Hemostat reduziert Aufwand statt ihn zu erhöhen:
- Auftrag in unter einer Minute statt Telefonat
- Kein Klemmbrett, kein Laufzettel, keine Excel-Liste
- Empfangsbestätigung automatisch – kein Nachfragen mehr
- Kühlkettenbrüche und Übergabefehler werden sofort sichtbar
- Personal wird von Koordinations- und Dokumentationsaufwand entlastet
- Pflegepersonal und Verwaltung werden konkret entlastet
Für Eigentümer und MVZ-Inhaber
Sie tragen Haftungs- und wirtschaftliches Risiko. Hemostat reduziert beides:
- Persönliche Haftung im Schadensfall messbar reduziert (dokumentierte Übergabe, klare Verantwortung)
- Vergütungsschutz unter KHVVG (dokumentierter Qualitätsnachweis)
- Reputationsschutz bei Re-Zertifizierungen
- Transparenz über externe Kurier-Kosten in einer Plattform
- Skaleneffekt bei mehreren Standorten (Volumenstaffel)
Für die Geschäftsführung
Strategische Entscheidungsgrundlage statt Bauchgefühl:
- Wo entstehen Transportlücken systematisch?
- Welche Bereiche sind am stärksten Audit-exponiert?
- Wie hoch sind die externen Kurier-Kosten pro Bereich?
- Welcher Aufwand entsteht für manuelle Audit-Vorbereitung?
Ein Audit-Export-Vergleich zwischen einem Pilot-Bereich und einem Nicht-Pilot-Bereich liefert in 60 Tagen belastbare Zahlen.
Pilot-Vorschlag für Krankenhäuser
Ein klar abgegrenzter Bereich, beispielsweise:
- Apotheke → ein Stationscluster (3–5 Stationen)
- OP-Bereich → ein Empfangslabor (Schnellschnitt-Pathologie)
- Funktionsbereich → Zentrallabor
3–5 beteiligte Personen, 60 Tage Laufzeit, kostenoptimiert. Pilot anfragen →
Häufige Fragen
Häufige Fragen
- Müssen wir Hemostat in unser KIS integrieren?
- Nein. Hemostat läuft eigenständig. Eine spätere API-Anbindung an KIS / LIS ist technisch vorgesehen, ist aber für den Pilot nicht erforderlich.
- Funktioniert Hemostat auch mit unserem externen Kurierdienst?
- Ja. Der Kurier arbeitet mit der iOS-App. Es spielt keine Rolle, ob er bei Ihnen angestellt oder extern beauftragt ist.
- Was ist mit BtM-Transporten und besonderen Stoffen?
- Hemostat dokumentiert die Übergabe. BtM-spezifische Anforderungen aus dem BtMG (z. B. Doppel-Unterschrift) bilden wir als Workflow-Pflichtfeld ab. Das ersetzt nicht die jeweiligen Bestandsbücher, ergänzt sie aber um eine durchgängige Übergabekette.
- Funktioniert das auch nachts und am Wochenende?
- Ja. Die Plattform ist 24/7 verfügbar. Jeder berechtigte Mitarbeiter kann Aufträge anlegen und bestätigen, unabhängig von der Tageszeit.
- Was passiert, wenn die App offline ist (z. B. Kellergeschoss, OP-Schleuse ohne Empfang)?
- Die iOS-App speichert Scans und Übergaben lokal und synchronisiert sie, sobald wieder Verbindung besteht. Die Reihenfolge der Ereignisse bleibt erhalten.